PD Dr. med. Bert Theodor te Wildt ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit Mai 2012 leitet er die Ambulanz der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum, wo er im Oktober 2012 die Medienambulanz mit der Sprechstunde für Menschen mit Internet- und Computerspielabhängigkeit begründete. Zuvor leitete er als Oberarzt der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) unter anderem die Sozialpsychiatrische Tagesklinik und die Ambulanz für medienassoziierte psychische Erkrankungen sowie die Arbeitsgruppe Medien- und Glücksspielabhängigkeit.

Seine Habilitation erfolgte im Jahre 2009 mit der Arbeit Medialität und Verbundenheit – Zur psychopathologischen Phänomenologie und Nosologie von Internetabhängigkeit. Von Herbst 2010 bis Herbst 2012 wirkte er als erster Vorsitzender des von ihm mitbegründeten Fachverbands Medienabhängigkeit, für den er sich weiterhin engagiert. Für wissenschaftliche Arbeiten erhielt er den Preis der Stiftung Lebensnerv (2004) und den Wilhelm Bitter Preis (2006). Neben seiner universitären Lehrtätigkeit und wissenschaftlichen Veröffentlichungen betätigt sich Bert te Wildt als Publizist. Zuletzt erschienen die Monographien „Medialisation – Von der Medienabhängigkeit des Menschen“ (2012), „Funny Games – Über das Wechselspiel zwischen medialer und virtueller Gewalt“ (2013) und zuletzt „Digital Junkies – Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder“ (2015).

Bert te Wildt kontaktieren: mail@berttewildt.com